BOB – Das Projekt

BOB ist …

  • Sektorenkopplung – das Versorgungsnetz und das Oberleitungsnetz arbeiten zusammen.
  • bidirektional – der Energieaustausch funktioniert in beiden Richtungen.
  • ein virtuelles Kraftwerk – alle Komponenten fügen sich in ein System.
  • Energiespeicher – fängt Ladespitzen ab.

Wie funktioniert das BOB Projekt?

BOB ist Teil des Smart-Trolleybus-Systems. Das Projekt ist die Weiterentwicklung des bestehenden Oberleitungsnetzes zu einer intelligenten Infrastruktur, die in das städtische Stromnetz integriert ist. So hat BOB die Stromversorgung der gesamten Stadt im Blick und ist dabei Abnehmer und Energielieferant in einem.

Das Oberleitungsnetz wird mit dem Mittelspannungsnetz gekoppelt. So kann Bremsenergie rückgespeist werden in das Netz. Photovoltaikanlangen entlang der Oberleitungsstrecke können den erzeugten Gleichstrom ohne Verlust direkt in das Netz einspeisen. in Unterwerke eingebaute Batterien können Strom speichern und bei Bedarf abgeben. Ladesäulen für Elektroautos können Abnehmer sein.

Ein effizientes und leistungsstarkes Energiemanagement verknüpft das Gesamtsystem miteinander. Jede Teilkomponente – der BOB, die PV-Anlage, die stationären Speicher aber auch die Leitwarte – verfügt jederzeit über alle wichtigen Daten. Ein störungsfreier und wirtschaftlicher Betrieb des öffentlichen Nahverkehr aber auch der lokalen Energieversorgung wird so gewährleistet.